18.01.2016 13:56

Uhrentechnik – ein ausgefeiltes System für die zuverlässige Zeitanzeige

UhrentechnikDamit eine Uhr jeden Tag zuverlässig die Zeit anzeigen kann, ist ein präzises Zusammenwirken verschiedener Baugruppen innerhalb der Uhrentechnik vonnöten.  
Einzelne Baugruppen der ausgefeilten Uhrentechnik können ja nach Uhrentypus variieren, die grundsätzlichen Basis-Baugruppen sind jedoch bei allen Uhrentypen zu finden – egal ob es sich um eine Digitaluhr, eine analoge Uhr oder eine gewichtsbetriebene Turmuhr handelt. Wie die Uhrentechnik genau aufgebaut ist, erfahren Sie auf zeitlounge.com.

Faszination Uhrentechnik: das komplizierte Innenleben einer Uhr

Alle Uhren besitzen folgende Komponenten, um zu laufen:

  • Antrieb
  • System zur Übertragung der Antriebskraft auf das Zeitmess-System
  • Werkgestell
  • Schwingsystem zur Zeitmessung
  • Zeitanzeige und
  • Je nach Uhrentypus Zusatzeinrichtungen wie Datumsanzeige oder Wecker.

Um einen kurzen Überblick über die Funktion der Uhr zu erhalten, wird nun im Folgenden näher auf einzelne Bauteile eingegangen.

Uhrentechnik: der Antrieb

Bei dem Uhrenantrieb wird unterschieden zwischen elektrischen und mechanischen Antrieben. Elektrische Antriebe werden wiederum in direkte elektrische Antriebe, wie bei  allen modernen Uhren sowie indirekte Antriebe, wie bei elektromechanischen Uhren, unterschieden. Weiterhin erfolgt der Antrieb innerhalb der Uhrentechnik über Energielieferanten wie Batterien, Netzteile, Solarzellen oder auch der modernen Seiko-Kinethik, welche die Uhr durch die Bewegung des Handgelenks antreibt. Der mechanische Antrieb erfolgt entweder durch ein herabfallendes Gewicht wie beispielsweise bei Kuckucksuhren oder durch Zugfedern wie bei modernen Armbanduhren.

Ausgefeilte Uhrentechnik: so wird das Zeitmess-System angetrieben

Die Übertragung der Antriebskraft auf das Zeitmess-System erfolgt in der Uhrentechnik über elektrische Antriebe, welche sich wiederum in direkte und indirekte elektrische Antriebe unterteilen. Beim direkten elektrischen Antrieb wird die Bewegung des mechanischen Schwingers durch einen Elektromagneten angeregt. Der indirekte elektrische Antrieb dagegen bedient sich der Uhrentechnik, bei der ein Elektromagnet oder ein Elektromotor einen konventionellen mechanischen Antrieb aufzieht. Bei mechanischen Uhren wird die Antriebsenergie übertragen, indem ein Räderwerk, bestehend aus einem Zahnrad in ein kleines Ritzel, auch „Trieb“ genannt, eingreift.

Wie wird die Zeit eigentlich gemessen?

Um mit ständiger Genauigkeit die Uhrzeit zu messen, werden in der Uhrentechnik Schwinger verwendet, welche eine Energieform in eine andere umwandeln. Ein Nachteil des Schwingers ist bei mechanischen Uhren, dass er durch die Hemmung angetrieben werden muss, was zu Fehlern in der Zeitmessung führen kann. Bei elektrischen Zeitmessern wird zwischen direkt und indirekt angetriebenen Uhren unterschieden. Bei der direkt angetriebenen Quarzuhr wird ein Schwingquarz zur Zeitmessung verwendet, während bei indirekt angetriebenen elektrischen Uhren  Pendel oder Unruh als Schwinger verwendet werden. Auch mechanische Uhren verwenden zur Zeitmessung ein Pendel, auch Unruh genannt, oder vereinzelt ein Drehpendel. Damit die Schwinger einer Uhr auch reibungslos funktionieren, wird eine so genannte Hemmung eingesetzt. Deren Aufgabe ist es, sowohl den Antrieb des Schwingers als auch das Zählen der Schwingungen zu übernehmen. Auch die modernste und präziseste Uhrentechnik kann einmal Fehler im Funktionsablauf aufweisen. In einem solchen Fall stehen Ihnen die freundlichen Experten von zeitlounge.com beratend zur Seite.

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